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Posttraumatische Belastungsstörung – wenn das Erlebte nicht vorbei ist

Es ist vorbei – und gleichzeitig immer noch da

Manche Erfahrungen enden nicht mit dem Ereignis. Sie wirken weiter. Nicht nur als Erinnerung – sondern als etwas, das sich immer wieder aufdrängt.
Zum Beispiel:

  • Bilder tauchen plötzlich auf
  • bestimmte Situationen lösen starke Reaktionen aus
  • Sie fühlen sich zurückversetzt
Posttrauma nach Unfall

Posttrauma nach Unfall

Typische Situationen

Viele Betroffene erleben:

  • Sie werden durch Kleinigkeiten „getriggert“
  • Ihr Körper reagiert sofort – bevor Sie es einordnen können
  • Sie vermeiden bestimmte Orte, Gespräche oder Situationen

Oder:

  • Sie fühlen sich dauerhaft angespannt
  • haben Schwierigkeiten, sich sicher zu fühlen
  • sind innerlich ständig wachsam

Diese Muster sind typisch für eine Posttraumatische Belastungsstörung.

Der zentrale Mechanismus

Das Erlebte wurde nicht vollständig verarbeitet. Ihr System hat es nicht „abgelegt“ – sondern hält es weiterhin aktiv.
Deshalb fühlt es sich nicht wie Vergangenheit an.

Vergleichen Sie auch mit einer Anpassungsstörung und der akuten Belastungsreaktion.

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Der Alltag wird enger

Viele entwickeln Strategien, um damit umzugehen:

  • Vermeidung
  • Rückzug
  • Kontrolle

Das hilft kurzfristig. Langfristig wird der Handlungsspielraum jedoch kleiner.

Der innere Zustand

Typisch ist ein Wechsel zwischen:

  • Übererregung (Anspannung, Alarm)
  • und innerer Abflachung (Leere, Rückzug)

Beides ist belastend.

Mein Ansatz

Die Arbeit erfolgt behutsam und strukturiert:

  • Stabilisierung als Grundlage
  • schrittweise Verarbeitung
  • Integration des Erlebten

Ziel ist:

Dass das, was passiert ist, Teil Ihrer Vergangenheit wird – und nicht weiterhin Ihre Gegenwart bestimmt.